Montag, 4. Januar 2016

[Gefragt] Montagsfrage No. #040

Frohes neues Jahr meine Lieben!
Leise rieselt der Schnee, drinnen ist es mollig warm, neben mir steht eine Tasse heißer Tee - was zunächst sehr weihnachtlich klingt, ist es nicht. Ich brüte scheinbar eine Erkältung aus, habe Kopfschmerzen, mittlerweile nur noch einen kratzigen Hals (mit Halsschmerzen aufzuwachen ist so ziemlich das Schlimmste!) und einem durch und durch unwohlen Gefühl und muss daher meinen Jammer-Trieb ausgiebig ausleben!

Okay, genug.
Ich hoffe, ihr hattet wundervolle Feiertage und seid gut ins neue Jahr herüber gekommen! (Dazu folgt noch ein etwas anderer Beitrag, falls ihr darauf schon gehungert haben solltet.)

Damit starten wir auch mit der ersten Montagsfrage im neuen Jahr und gleichzeitig ist es die 40ste Frage! Vierzig! Krass! Ausrufezeichen!



Print oder eBook, was bevorzugst du?





Ganz klar: Print! Ich besitze keinen eBook-Reader und werde mir freiwillig auch sicherlich keinen anschaffen! 
Für mich geht einfach nichts über das Gefühl, ein Buch in den Händen zu halten. Zu spüren, wie das Gewicht in der linken Hand immer weiter zunimmt. Der Geruch des Papiers, des Leims, der Tinte. Das Rascheln von Papier in finsterer Nacht. Die gilbenden Seiten, wenn man ein Buch schon länger besitzt und es nochmal liest. Zu fühlen, wie leicht sich Seiten umblättern lassen, wenn es bereits einmal gelesen wurde. Sich an den Ort und in die Zeit zurückversetzen zu können, in der man das Buch das erste Mal gelesen hat. Mit einem seeligen Lächeln vor den Bücherregalen (hoffentlich bald mehr, ich brauche Platz!) zu sitzen und die Bücher anschauen zu können. Über dein Einband eines geliebten Buches streichen. Das Gewicht der Geschichte spüren zu können, wenn man es vom Buchladen mit nach Hause schleppt.

Für mich wird ein volles Bücherregal immer beeindruckender sein, als ein eBook-Reader, auf dem eine Zahl steht, wie viele Bücher ich besitze.
Mir reicht es, Fanfiktions auf dem Laptop zu lesen.

Lediglich in meiner Schulzeit hätte ich mir einen eBook-Reader gewünscht - für die kiloschweren Schulbücher, in denen man nicht einmal markieren durfte. Da waren solche Reader wirklich mal sinnvoll gewesen. 
Aber mir kommt so ein Ding nicht ins Haus!


Wie sieht das bei euch aus? Print oder eBook?



P.S.: Es schneit endlich bei uns! Wie lange ich schon darauf gewartet habe! *-* Hach, Schnee macht mich glücklich wie es sonst nichts anderes kann!
Ich kriege im Übrigen die Krise, dass ständig alle nur noch darüber meckern, wie nass und kalt es ist und jetzt auch noch Minusgrade! Oh mein Gott! Man könnte ja tatsächlich meinen, wir hätten Winter! D:
Oh Stop! Wir haben Winter! Das ist normal!
Entschuldigt meinen Zynismus, aber mal im Ernst. An die Leute, die die Hitze und Sonne im Sommer ach so geil finden: lasst uns Winter- und Schneeliebhaber doch bitte auch mal unseren Spaß! Sorry, dass wir Kinder geblieben sind und es uns egal ist, dass man halt mal nass wird!


P.P.S. Nichtsdestotrotz wünsche ich euch eine wundervolle weitere Woche. Habt einen guten Arbeits-, Schul- oder Studiumstart nach der Winterpause! :)


EDIT: Ich will auf gar keinen Fall eBooks verteufeln - falls das so herübergekommen sein sollte!! Ich kann den praktischen Nutzen davon auf jeden Fall nachvollziehen, aber die Frage war ja, was ich persönlich bevorzuge. :)
Wie gesagt: weder eine Verteufelung der eBooks noch derjeniegen, die diese den Printversionen vorziehen! :)



Kommentare:

  1. Hallo liebe Moony,

    bin auch eindeutig für die Printausgaben :)

    Liebe Grüße,
    Tanja ♥

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  2. Aus Platzgründen habe ich mir einen Kindle geholt - und ich bin großer Fan! Klar, ein echtes Buch wird dadurch nie ersetzt und gerade Kochbücher kaufe ich viel lieber gedruckt, aber für Zeitungen, Pdfs (ja, auch FF lesen sich gut auf dem Kindle) und gekaufte eBooks ist der Reader einfach super. In meiner Handtasche ist eh immer zu viel, der Kindle ist klein und leicht und unterhält mich in der Bahn. Romane und Zeitschriften lese ich nur noch digital - ich bin jedenfalls mehr als zufrieden.

    Was ich gar nicht mag, ist die ganze Rechte-Problematik drumherum. Warum ist ein eBook fast immer genauso teuer wie ein echtes Buch? Immerhin entfallen die Druck- und Transportkosten. Klar, die Infrastruktur für den Sofort-Download kostet auch - aber ich finde manche Preise ziemlich dreist, dafür, dass das gekaufte Buch in der DRM-Lizenz nicht mir gehört, sondern nur genutzt werden darf. Während ich echte Bücher an Freunde leihen darf und diese für immer mir gehören...

    Stephanie
    http://thehangrystories.com/

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    1. Ich kann den praktischen Aspekt auf jeden Fall nachvollziehen - man hat quasi viele Bücher mit nicht mal dem Gewicht von einem.
      Ich lass auch jedem seinen eBook Reader, aber ich denk mir dann zum Beispiel auch "Okay, die Zeitschrift oder Zeitung oder auch das Buch kann ich auch so mitnehmen und lesen."

      Das mit den Kosten ist auch ein spannender Punkt. Da habe ich noch gar nicht so drüber nachgedacht, vor allem, was das Verleihen angeht.
      Nur bei etwas digitalem ist es ja schon irgendwie leichter, das zuvervielfätigen, als mal eben einen Roman von 200+ Seiten zu kopieren.
      Was das Geld angeht bin ich etwas zwiegespalten, muss ich gestehen. Auf der einen Seite, will man nicht Unmengen an Kohle für Bücher, Zeitschriften, Magazinen, etc ausgeben. Auf der anderen Seite stecken ja aber auch gerade hinter Büchern auch immer die Autoren dahinter, die man mit dem Kauf ja auch unterstützt. Wenn dann auf einmal die eBooks viel günstiger sind, kaufen auch wahrscheinlich mehr Leute die digitale Ausgabe als die Printversion und für den Autoren kommt im Endeffekt weniger dabei heraus.

      Soll absolut nicht böse oder pampig gemeint sein. :)
      Vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar! ^__^

      Liebste Grüße
      Moony

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