Freitag, 4. Mai 2018

Bullet Journal | Mai Set-Up


Na ihr?
Nachdem ich euch schon einmal gezeigt habe, wie mein Bullet Journal im vergangenen September ausgesehen hat, möchte ich euch heute den aktuellen Monatsplan zeigen. Da Mai mein Geburtstagsmonat ist, war es mir wichtiger als sonst ein hübsches Layout zu machen, sodass er irgendwie anders und vielleicht etwas besonderer ist, als die anderen Monate. ;)




Wie sicherlich unschwer zu erkennen, ist die Akzentfarbe und das Thema diesen Monat Orange(n).  :D Ich wage mich ja immer mehr daran, mein Bullet Journal mit kleineren Zeichnungen zu versehen. Wie immer wurde ich vor allem über Pinterest inspiriert, wo ich auch so eine Cover-Seite mit Orangen sah und mir dachte, dass ich das unbedingt auch mal ausprobieren muss. 




Die Idee für den Kasten und die kurze Übersicht mit einer kleinen To-Do-Liste fand ich ebenfalls auf Pinterest und habe beide Ideen kurzerhand miteinander verbunden. Den Monat von oben nach unten aufzulisten sieht man nicht selten, momentan bin ich mir aber noch nicht so sicher, wie sinnvoll das für mich ist. Vor allem, da ich lieber mit einem richtigen Kalenderblatt arbeite.




Nach einigem Ausprobieren in den letzten Monaten und verschiedenen zusätzlichen Kästen und Plätzen für To-Dos und monatliche Ziele bin ich letztlich doch wieder bei meiner alten kastigen Monatsübersicht gelandet. Hier wird über den Mai hinweg fleißig eingetragen, was so ansteht und an welchen Tagen ich unterwegs bin. Unten rechts findet sich auch wieder eine kleine Übersicht für den nächsten Monat mit Platz für Notizen links daneben. Mir fällt dabei gerade auf, dass ich vergessen habe "Juni" darüber zu schreiben. :D Ups, das wird noch nachgeholt.

Ganz dem Thema gemäß durften ein paar Orangen ja nicht fehlen. Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden mit dieser Übersicht. Ich habe genug Platz, um in die Kästen etwas einzutragen, es sieht aber auch nicht zu wuchtig aus.




Eine Übersicht, die sich in den letzten Monaten verändert hat ist mein Habit Tracker. Statt einer großen Tabelle habe ich mehrere Blöcke mit einem 0,5cm*0,5cm größen Kästchen für jeden Tag. Wenn ich meine Aufgabe/Gepflogenheit für den Tag erfüllt habe - wie bspw. zu einer bestimmten Uhrzeit zu Bett zu gehen oder mein Bett zu machen - dann wird das entsprechende Kästchen ausgemalt. So kann ich einzelne Habits im Monatsverlauf gut erfassen, ich kann sie aber genauso gut über die Monate hinweg miteinander vergleichen und sehen, woran ich noch etwas arbeiten oder worauf ich mehr achten sollte.

Unter anderem beobachte ich hier meine Aufsteh- und Zu-Bett-Geh-Zeiten, so wie mein Bett zu machen, meine Schlafdauer, ob ich gelesen oder geschrieben habe oder ob ich darauf geachtet habe, genug zu trinken. Ich behalte hier auch einen Überblick darüber, ob ich Süßkram oder vegetarisch gegessen habe oder ob ich außerhalb des Hauses - also bspw. in einem Restaurant oder der Unimensa - gegessen habe. 




Als nächstes kommt ein Tracker, den ich erst März diesen Jahres eingeführt habe. Namentlich meinen Expenses Tracker - meine beste Freundin hat mich darauf hingewiesen, dass sie mit ihrem Bullet Journal versucht, einen Überblick über ihre Ausgaben zu haben. 

Die Idee kannte ich schon von YouTubern und habe auch auf Pinterest und Instagram schon öfter solche Spreads gesehen, fand das für mich allerdings nie so relevant weil ich keine "Shit, ich verschleuder mein ganzes Geld und habe am Ende noch viel zu viel Monat übrig"-Situationen habe. Klar, gegen Ende des Monats wird es meistens etwas knapp oder zumindest habe ich das Gefühl, besonders im Hinblick auf zukünftige Zugfahrten und vor allem Reisepläne für den Mai. 

Aber durch ihren Hinweis habe ich diesen Tracker erstmals auch für mich ausprobiert - und siehe da: es hat sich ein wenig eingeschlichen, abends nach meinen Habits und anderen Trackern auch diesen Spread auszufüllen. Auswerten muss ich die aus März und April noch, um zu sehen, wofür genau ich mehr und wofür ich weniger Geld ausgebe. Aber eine Übersicht zu haben ist nie verkehrt.

Diesen Monat kamen aber erstmalig links zwei kleinere Spalten hinzu. Ein kleiner Geldschein mit der obligatorischen Dollar-Note symbolisiert Bargeld-Käufe, das @-Zeichen in der Spalter daneben hingegen Online-Einkäufe bzw. -Ausgaben. So kann ich auch etwas genauer darauf schauen, was bar und was online an Geld herausgeht. 

Der Rest ist eigentlich selbsterklärend: Der Hashtag bedeutet einen Eintrag, was es für eine Ausgabe war, der Kalender symbolisiert das Datum und zu guter Letzt wird natürlich noch die Summe eingetragen.




Im Vergleich zu September ist mein Sleeping Log um einiges simpler geworden. :D Zwar war es sehr nice, wie sich die Balken entwickelt haben über den Monat hinweg, aber zum einen war es echt super zeitintensiv, die ganzen Zahlen einzutragen. Andererseits wollte ich aber auch gerne meine Schlafdauer einbinden, um zu sehen, wie die sich verändert. 
Also bin ich zu der klassischen Tabelle zurückgekehrt, wo links die Uhrzeiten stehen und unten die Tage abgetragen sind. Die gestrichelten Linien geben den Zeitraum an, in dem ich idealerweise ins Bett gehe und aufwache - von elf bis sieben Uhr. 

Rechts daneben auf der Doppelseite findet sich mein Moodtracker. Für eine Jahresübersicht habe ich meine "Pixels of the Year" und in den vergangenen Monaten hatte ich jeweils in der Wochenübersicht eine kleine Tabelle, in der ich meine Stimmungen über den Tag hinweg eingetragen habe. 
Aber wer mich kennt, weiß, dass ich gerne mal Sachen anpasse und ändere - größtenteils kam die Motivation, meine Stimmungsübersicht von einer wöchentlichen auf eine monatliche Ebene zu holen allerdings aufgrund einer ansonst leeren Seite. Für den unteren letzten Tracker vor den Wochenübersichten brauchte ich nämlich zwei Doppelseiten, somit wäre die Seite, wo jetzt der Mood Tracker gelandet ist komplett leer gewesen. :D

Also habe ich kurzerhand nach verschiedenen Mood Trackern gesucht und fand eine runde Variante, die mir gut gefiel und die ich dann an meine Orangen-Thema anpasste. Jeder Tag ist in zwei Felder unterteilt - für morgens/vormittags und nachmittags/abends. Man hat ja nicht immer eine Stimmung über den ganzen Tag hinweg. ;) 




Der Gratitude Log ist besagter Zwei-Doppelseiten-Tracker. Im März bestand er noch aus einer einzigen Seite, wo ich jeden Abend etwas kleines gezeichnet oder als Handlettering aufgeschrieben habe, wofür ich dankbar gewesen bin. Allerdings kam es im April dann dazu, dass ich drei Dinge pro Tag als kurze Notiz aufgeschrieben habe. Das gefiel mir über den vergangenen Monat hinweg ziemlich gut, sodass ich das für Mai wieder aufnehmen wollte. Ich freue mich schon sehr, wenn die Seiten Ende des Monats vollgeschrieben sind. Notizbücher gefüllt mit handschriftlichem Text finde ich unglaublich ästhetisch-schön! :D Kann das jemand nachempfinden?




Meine Wochen- und Tagesübersicht hat sich in der letzten Zeit auch immer wieder etwas geändert und entwickelt. Ich habe für mich festgestellt, dass eine Kombination aus Woche und Tag bei mir ziemlich gut funktioniert, weil ich so jeden Tag auch die gesamte Woche im Überblick habe. Gleichzeitig kann ich dabei Aufgaben besser koordinieren und auf die Woche aufteilen.

Über dem Habit-Tracker war zuvor der Mood-Tracker für eine Woche, den ich ja wie gesagt nun für den gesamten Monat angelegt habe. 
Die wöchentlichen Habits, die ich gerne verfolgen möchte, sind kleine Erinnerungen und Hilfen, mehr Obst/Gemüse zu essen, jeden Tag das Geschirr abzuwaschen oder mir jeden Tag eine kleine Auszeit zu gönnen. Sie spiegeln ein wenig meine Jahresziele* wieder, sodass ich am Ende des Jahres leichter schauen kann, was sich als Routine eingeschliffen hat und woran ich nochmal ein wenig arbeiten sollte. 


(*Ihr wisst ja, dass ich mir Anfang des Jahres keine Vorsätze ausdenke, weil ich das irgendwie bescheuert finde. Aus Ermangelung eines besseren Wortes, benutze ich hier aber "Ziele" als Beschreibung von Dingen, auf die ich etwas achten möchte. Beispielsweise möchte ich dieses Jahr etwas öfter ins Kino gehen, als im letzten. Oder eben besagte Auszeiten, um mal den Rechner abzuschalten und zu lesen oder Musik zu hören oder oder oder oder.)



Soweit zu meinem Mai-Setup. Ich bin tatsächlich ziemlich zufrieden damit und merke, wie ich langsam aber sicher meinen Tritt im Bullet Journaling finde. Es hat nicht von heute auf morgen funktioniert, aber das ist in Ordnung so. Ich merke, wozu ich das Bullet Journal brauche und welche Sachen für mich persönlich überflüssig oder nicht hilfreich sind.



Führt ihr einen solchen selbstgemachten Kalender? Oder habt ihr bisher eher weniger vom Bullet Journaling mitbekommen? Wo sammelt ihr am meisten Inspirationen?



Liebst,
Moony

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wenn dir mein Beitrag gefallen hat, hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder sag mir, was dir vielleicht nicht gefallen hat. Es wäre sehr umsichtig von euch, wenn ihr keine Links zu eurem eigenen Blog in den Kommentaren angebt. Bei netten Kommentaren von euch besteht viel eher die Chance, dass ich mich mal auf euren Blog verirre - Kommentare, die Links enthalten beantworte ich eher weniger oder schalte sie gar nicht erst frei. Danke für euer Verständnis! ♥