Sonntag, 7. August 2016

Gefragt | Classic-Confession No. #10



Hey ihr Lieben! :)
Heute wieder ganz pünktlich auf einem Sonntag die Classic-Confession von Antonia, die von ihr auch schon mit viel Herzblut beantwortet wurde. :)



Überdramatisiertes Buchende in einem Klassiker



Da ich ja bereits zu Beginn sagte, dass es hier bei mir auch um persönliche Klassiker gehen wird - da ich eben noch nicht viele Klassiker gelesen habe - möchte ich mit euch heute nicht nur über direkte Klassiker reden.

Aber über einen: Der Prinz von Homburg war eine unserer Pflichtlektüren im Deutsch LK und ich fand das Buch toll, gerade wegen des Endes. Manch andere fanden es übertrieben beziehungsweise unnötig unklar. Um es kurz zu umreißen: Zu Beginn träumt der Prinz von Homburg und wacht dann auf, Geschichte und Plot passieren und ganz am Ende ist er an der gleichen Stelle, wo er zu Beginn aus seinem Traum aufgewacht ist und man ist sich als Lese nicht sicher, ob er nun alles geträumt hat und nicht wie angenommen am Anfang aufwacht, sondern die gesamte Geschichte nur ein Traum war.
Ich war begeistert: ich meine, wie cool ist das, so sehr mit den Lesern spielen und sie vielleicht an der Nase herumzuführen? Das zeigt vom Können des Autoren und seinen Fähigkeiten! Ich mochte es, viele andere nicht.

Was Buchtode angeht, die Antonia Mittwoch in ihrem Beitrag umrissen hat und die sie als völlig unnötig erachtet hat, hatte ich auch. Und da kommen die persönlichen Klassiker ins Spiel.

Freds Tod in Harry Potter!
Muss ich noch mehr sagen? Wieso? Warum? Es bricht mir jedes Mal das Herz, zwar habe ich keinen Zwilling aber einen jüngeren Bruder und wenn ich mir vorstelle... nein! Einfach nein! Ich leide so mit George, der immer und ständig fühlt, dass ihm ein Teil fehlt, ein Teil der schon immer da war, im wahrsten Sinne des Wortes!
Freds Tod war einfach unnötig - und wir wissen ja, dass JK das auch so sieht, da sie ja sagte, dass Freds Tod dafür da war, um zu zeigen, dass manche Tode einfach keinen Sinn haben. Aus Autorensicht kann ich das absolut nachempfinden und es ist auch gut so - aber als Leser bricht mir das Herz! Einfach so unnötig und schmerzhaft und... ja, wie der Verlust eines geliebten Menschen nun einmal ist.


Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder wirklich das Ende eines Klassikers total gehasst?





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